Hans Haid: Abseits von Oberlangdorf (Roman)

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L. Staackmann Verlag KG, München 1975
ISBN 3 920897 39 0
Umfang: 256 Seiten, 100 Farbbilder

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Hans Haid: Abseits von Oberlangdorf (Roman)

Oberlangdorf, ein Ort irgendwo im Alpenland, gleicht äußerlich dem Bild, das die Fremdenverkehrsprospekte von ihm zeigen. Der Schein trügt. Hinter der Fassade tobt ein kleinlicher Konkurrenzkampf. Wer sich in die Dorfgemeinschaft nicht einfügt, wird ausgestoßen. Oberlangdorf ist eine harte und brutale Welt.

Hans Haid wurde im Peter-Rosegger-Autorenwettbewerb von einer vom Verlag unabhängigen deutsch-österreichischen Jury mit einem Preis ausgezeichnet. Sein Roman „Abseits von Oberlangdorf“ stellt den Versuch dar, Land und Leute heute wirklichkeitsgemäß zu sehen und zu schildern.

Beginn des Romans:

„Oberlangdorf ist für viele unbequem. Oberlangdorf ist ein Dorf in den Alpen. Es ist neuerdings ein Touristendorf und ist auf dem Weg zum Massentourismus.

1 – Das könnte auch in unserem Dorf geschehen sein

Es ist gut, dass sich dieser Vorfall nicht in unserem Dorf abgespielt hat. Aber auch wenn es so gewesen wäre, hätten wir nichts dagegen unternehmen können. Jedes Ereignis dieses Ausmaßes würde dem Ansehen eines Dorfes geschadet haben.
Das sagen die einen.
Die anderen sind anderer Meinung.
Geschähe so etwas in einem anderen Dorf als dem unserem, so könne es unserem Ort nicht schaden. Andererseits kämen wir, wenn sich der Vorfall hier zugetragen hätte, in das Scheinwerferlicht der Öffentlichkeit. Damit wird dann unser Ort bekannt. Er kommt ins Fernsehen. Er kommt in die Presse.
Das ist gut so.
Kindsmordprozess nach Weinkrampf der Angeklagten unterbrochen und nach Kollaps eines Geschworenen abgebrochen…
So stand es in der Tageszeitung vom 24. März. Die Tratschmäuler unseres Ortes hatten Gesprächsstoff.“

Restexemplare erhältlich zum Preis von je € 10,00
mit Gebrauchsspuren, manche Exemplare mit rotem Schutzeinband